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Die Blumen in Uns
Als erstes dachten wir, es wären Lichtstrahlen gewesen, die dort aus den fluoreszierenden Glaskugeln, die in Viererreihen über unseren Köpfen, an der schneeweißen Decken hingen, kamen, doch dann merkten wir, als die Strahlen unsere offenen Mäuler erreichten, das es sich um eine Abart von Gas handelte, Gas, was zwar geruchlos war, doch auf der Zunge einen meerwasserartigen und ziemlich salzigen Geschmack hinterließ. Bei jedem Gasstrahl, der uns nun also erreichte, einer nach dem Anderen, für jeden genau eine Glaskugel an der Decke vorhanden, hatte jeder das intensive Gefühl, des gerade in den alten Atlantik Tauchens, und das war nach unserer langgezogenen Reise nicht einmal unangenehm.
Die vier Wände um uns herum, diese vier Wände dieses exakt quadratischen Raumes, hatten die Farbe von reinem, echten Schwarz, und waren so sauber, wie keine mir bekannte Fläche zuvor, nicht einmal die bei Paint oder Photoshop.
Die Türen-
Es gab keine Türen, und wir hatten nicht die geringste Idee wie wir hier hineingekommen waren, aber darüber dachten wir in diesem Momentstrom auch gar nicht nach, viel zu beschäftigt waren wir doch damit, uns von den Gasstrahlen stillen und sättigen zu lassen, wir versuchten immer und immer wieder auf unserer Zehenspitzen zu klettern, und unsere Münder so hoch wie möglich zur Decke zu richten, um möglichst oft in Genuss dieser uns wiegenden Gasstrahlen zu kommen, während unsere Augen sich langsam um sich selbst zu drehen begannen. Unsere Muskeln waren angespannt, aber zitterten nicht mehr, nein, sie wurden von Strahl zu Strahl ruhiger.
Auf der Decke, über unseren Blicken, stand ein stahlgrauer Kran, und drehte sich langsam und unermüdlich um 180 Grad, hin und her, immer und immer wieder. Aber auch wäre er in unserem Blick gewesen, das hätte uns nicht interessiert, wir waren inzwischen zu Mengen geworden, und das Automatische Zeitalter hatte schlussendlich doch begonnen.
Ich-
Wir fühlten uns stark.
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